| Infomail 3 8.3.09 |
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Umgang mit verabschiedeten Dokumenten und Fristen für Stellungsnahmen Das SLLV-Präsidium stellt fest, dass der interne Nachrichtenfluss im DSSP resp. SAM nicht reibungslos läuft. So tauchen von den Sozialpartnern gemeinsam verabschiedete Papiere in alten Fassungen auf, in denen Änderungen, die vom SLLV als evident erachtet werden, unsichtbar sind. Dieser Umgang mit Abmachungen macht eine immer wiederkehrende Überprüfung nötig. Das ist mühsam und löst beim SLLV-Präsidium Befremden aus. In regelmässigen Abständen erreichen den Vorstand diverse Projektarbeiten zur Stellungnahme. Die Fristen sind für eine sinnvolle Auseinandersetzung, sprich einer aussagekräftigen Stellungnahme zu kurz und werden nicht mit dem SLLV abgesprochen. Gemäss Zusammenarbeitspapier werden die „Vernehmlassungsfristen“ unter den Sozialpartnern abgesprochen. Diesbezüglich teilte man uns mit, dass es keine „Vernehmlassungen“ sondern nur „Stellungnahmen“ seien. Wir erachten dies als einen unfairen „juristischen“ Winkelzug. Auf unser Drängen wurden Fristen für die Stellungnahmen verlängert. Dies aber erst so kurz vor dem Ablauf der jeweiligen Frist, dass die Arbeit bereits getan war. Es löst grossen Ärger aus, wenn man das Wochenende mit einem städtischen Papierhaufen, anstatt mit seiner Familie verbracht hat und am Montag erfahren darf, dass die Frist verlängert wurde! Die erwähnten Geschehnisse bilden nicht das von der DSSP-Direktorin Barbara Eberhard erwünschte „Vertrauen in den fürsorglichen Arbeitgeber“! vertrauen [sicher sein, dass man sich auf jemanden verlassen kann] fürsorglich [liebevoll um jemandes Wohl bemüht]
Organisationskultur und Schulentwicklung Der SLLV forderte im Herbst 08 in seiner Stellungnahme zum Strategiepapier „Organisationskultur und Schulentwicklung“ die Einsitznahme in der Projektkommission. Wir wollen die Anliegen direkt einfliessen lassen! Unser Anliegen wurde vom Projektleiter Andreas Horlacher aufgenommen und es folgte eine Einladung zu einem Gespräch zwischen Projektleitung und SLLV. Im Gespräch wurde die kritische, konstruktive und ausführliche Auseinandersetzung des SLLV mit dem bestehenden Projektpapier von Seiten der Projektleitung begrüsst, ebenso der Einbezug des SLLV in die Projektgruppe begrüsst. Bereits wenige Tag später erfolgte die Einladung zur nächsten Sitzung der Projektgruppe. Vertreten durch ein Mitglied des Präsidiums erhielt der SLLV Einsitz. Die Konzeption und die Leitung des Projekts wird von Seiten SLLV als vorbildlich beurteilt. Es besteht ein realistischer, konkreter Projektplan, sämtliche hierarchischen Stufen sind in der Projektgruppe integriert und der gesamte Prozess wird durch eine externe Fachperson begleitet. Würden alle wichtigen Prozesse der städtischen Schulentwicklung derart geführt, bestünde in vielen Projekten weniger Unmut oder Verwirrung, resp. mehr Vertrauen in die Effektivität des Projekts. Der SLLV fordert, dass jedes Projekt auf diese Weise angegangen und durchgeführt wird. Sämtliche Anliegen des SLLV wurden in der Weiterverarbeitung des bestehenden Dokuments berücksichtigt. Das Strategiepapier ist für die Bildungslandschaft der Stadt St.Gallen sehr wichtig. Es soll die Grundlage für Projekte sein, um sich der Vision der Schule 2020 zu nähern. Ob und wie stark akzentuiert die Ideen des Strategiepapiers umgesetzt werden, liegt nach Abschluss der Projektarbeit in der Verantwortlichkeit des Leiters Schulamt C. Crottogini. Mehrere Projekte, die im Strategiepapier mit 1. Priorität gekennzeichnet sind, müssen noch dieses Jahr aufgestartet werden, damit sich die Glaubwürdigkeit der gesamten Projektarbeit nicht verflüchtigt. Der Vorstand des SLLV wird ein Hauptaugenmerk auf die Projekte des SAM richten.
KIDS
Das Projekt KidS bereitet dem SLLV nach wie vor Sorgen. Um den Notrufen der Lehrkräfte mehr Gewicht zu geben, erfolgte eine Aussprache mit dem L SAM (Christian Crottogini), der Projektleitung (AL Florian Sauer), AL Claudia Sturzenegger und den Schulleitungen der betroffenen Schulhäuser Halden und Boppartshof. Der SLLV stellte sich lösungsorientiert mit 3 Mitgliedern des Kleinen Vorstandes und einer Lehrervertretung der Diskussionsrunde. Die Diskussion verlief stark emotional. Die SLLV-Delegation störte sich massiv an einer Aussage der Projektleitung betreffend der partiellen Überlastung von Lehrkräften: „…dann müssen diese Lehrkräfte halt von ihrem Perfektionismus wegkommen!“. Die Anliegen der Lehrkräfte sollen in einen Massnahmenkatalog einfliessen, der zur Zeit noch in Bearbeitung ist. Dieser wird dem Lenkungsausschuss unterbreitet und soll als Orientierung für weitere Schritte dienen. Mit der Eingabe dieses Massnahmenkatalogs wird der SLLV eine Stellungnahme des Lenkungsausschusses fordern. Deren Ernsthaftigkeit und Nutzen für die beteiligten Lehrkräfte wird die weiteren Schritte des SLLV bestimmen.
In eigener Sache Der SLLV passt auf das neue Verbandsjahr seine Statuten an und wird auch den Namen „städtischer Lehrerinnen - und Lehrerverband“ ändern. Das Wort städtisch beschreibt den Verband ungenügend, sind doch die nördlichen Gemeinden und die flade darin nicht enthalten. An der Abgeordnetenversammlung wurden folgende Vorschläge zur Diskussion gestellt: Verband Lehrpersonen Sektion St.Gallen (VLSG) oder Lehrerinnen- und Lehrerverband Sektion St.Gallen (LLSSG) Eure Meinung ist jetzt gefragt. Habt ihr weitere Vorschläge, dann sendet uns diese mit eurer Meinung zu unseren Vorschlägen per E-mail zu. An der kommenden Hauptversammlung wird mit der Statutenänderung auch über den Verbandsnamen abgestimmt. Mit kollegialen Grüssen Präsidium des SLLVGion T. Berther, Stefan Gübeli, Andy Prinzing |
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| Last Updated ( Sunday, 08 March 2009 ) |
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